Mit der Seele sehen

Eine Kunstaktion zur Bewusstseinserweiterung für Mensch, Geist und Seele
unter der Schirmherrschaft von Dr. Andreas Lenz, MdB.

Aktuelle Termine der Ausstellung:

05.05 – 11.05.2020       Altes Gefängnis, Freising

26.06. – 05.07.2020     Fraunkircherl Erding, Schrannenplatz 3 in 85435 Erding

20.07 – 31.08.2020      Burghausen, Dürnitz, Gotische Halle

aufgrund der Corona Krise muss leider die Ausstellung auf Sommer 2021 verlegt werden.

Kommende Ausstellung

Verschoben!

jetzt auf 26.02.2021 bis 26.03.2021 >> mehr Info

Die Kunstauktion “Mit der Seele sehen” wird anschließend noch bis 2021 an verschiedenen Orten zu sehen sein und kehrt dann in das Museum Erding zurück. Dort wird dann auch die Öffnung der verpackten Gemälde stattfinden.

Liebe Kunstfreunde,

das Lebenswerk von Rudolf L. Reiter umfasst nicht nur Werke der Malerei, auch Skulpturen oder Kunstaktionen sind eindringliche Werke seines seelischen und damit künstlerischen Ausdrucks. Über 6.800 Werke umfasst bis dato sein gewaltiges künstlerisches Schaffenswerk, das noch lange nicht abgeschlossen ist. Rudolf L. Reiter legt mit der Kunstaktion „Mit der Seele sehen“ den Fokus nun einmal mehr auf das Zusammenspiel von Malerei und deren Wirkung auf den Betrachter.

Es freut mich die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernehmen zu dürfen. Die Aktion „Mit der Seele sehen“ ist dabei weit mehr als eine Ausstellung – sie frägt nach der Verbindung die zwischen Künstler, Werk und Betrachter entsteht und wirkt über Zeit und Raum hinweg.

Mit den eigenen Worten des Künstlers ausgedrückt, hat Reiter mit „Farbklecksereien“ angefangen, die ein unmittelbarer Ausdruck seiner Seele waren. Für Wassily Kandinsky hatte Farbe eine Kraft, die „seelische Vibrationen“ hervorruft, was die Sichtweise eröffnet, dass die künstlerische Selbstäußerung – das Gemälde – wiederum auf den Betrachter wirkt.

Mit der Kunstaktion „Mit der Seele sehen“ begibt sich Reiter nun auf die Suche nach der Wirkungsmacht der Malerei und der Wahrnehmungskraft der Besucher. Eine Aktion, deren zentraler Bestandteil der Dualismus, der ständige Gegensatz ist zwischen Mensch, Geist und Seele ist. Zugleich stellt sie aber auch die Frage nach der Beständigkeit: Was bleibt?

Was bleibt sind die Werke, aber auch die Eindrücke und Abdrücke an den Seelen der Betrachter. Der Rezipient ist zum Nicht-Sehen aufgefordert, um zu sehen – zu erkennen. Eine nahezu biblische Aufforderung, heißt es doch in Matthäus Kap. 11, Vers 5: „Die Blinden sehen“.

Ich wünsche der Aktion zahlreiche Besucher, die nicht nur Betrachter, sondern Teil des künstlerischen Werkes werden und bleiben.

Dr. Andreas Lenz
Bundestagsabgeordneter